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Der Rheinländer

Das Rheinische Warmblut ist eine relativ junge deutsche Pferderasse. Die Rasse des Rheinländer Pferdes entstand Ende des 19. Jahrhunderts im gleichnamigen Rheinland. Das Rheinland war lange Zeit das Hauptzuchtgebiet des Rheinisch-Deutschen Kaltbluts. . Brandzeichen der Pferderasse Rheinländer

Die Warmblüter haben einen langen, gut aufgesetzten Hals und einen ausdruckvollen Kopf. Ein stabilen Rücken und gut gelagerte Schultern. Rheinländer Pferde besitzen eine leicht abfallende, harmonische Leistungskruppe mit tiefem Schweifansatz. Das Stockmaß variiert zwischen 160 bis 170 cm. Grundsätzlich sind beim Rheinischen Warmblut alle Grundfarben, auch Schecken, vorhanden. Insgesamt besticht das Rheinische Warmblut durch sein edles Äußeres und seine schwungvollen Bewegungen.

Das Rheinisches Warmblut wird vor allem im Spring-, Dressur- und Fahrsport eingesetzt. Sie sind ausdauernde und zuverlässige Pferde, die regelmäßig zu fordern und zu trainieren sind. Rheinische Warmblüter eignen sich aufgrund ihres ausgeglichenen und freundlichen Wesens nicht nur für erfahrene, sondern auch für unerfahrene Reiter.

Weißes Pferd der Pferderasse Rheinländer.

Zuchtentwicklung des Rheinländers

Bereits 1892 wurden die Zuchtdaten von den rheinländischen Züchtern aufgezeichnet. Damals wurden rheinischen Kaltblüter als Arbeitspferde gezüchtet. Diese wurden dann zum Pflügen und Holzmachen eingesetzt. Als Mitte des 20. Jahrhunderts, nach dem zweiten Weltkrieg, eine größere Nachfrage an Sportpferden entstand, wurde die Zucht der Rheinländer Pferde an modernere Ansprüche angepasst. Dafür wurden Warmblutrassen eingekreuzt wie Trakehner und Hannoveraner, heutzutage werden auch Vollblüter zur Veredelung eingesetzt.