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Schweif

Die Pflege der Pferdemähne gehört ebenso dazu wie die Pflege des Schweifs. Der Pferdeschweif erhält oftmals mehr Beachtung wie die Pferdemähne. Da der Schweif auffälliger ist und ebenfalls die Gesundheit des Pferdes besonders stark zeigt. Der Schweif muss regelmäßige geschnitten werden, da es sonst passieren kann, dass das Pferd rauftritt. Die Pflege des Schweifs sollte vorsichtig erfolgen, da er auch sehr schnell ausdünnen kann. Bis das Haar wieder so lang gewachsen ist, dauert es mehrere Jahre.

Die Pflege des Schweifs

Bei der Pflege des Pferdeschweifs muss immer mit Bedacht herangegangen werden. Nicht alle Pferde mögen es, wenn der Reiter an seinem Schweif im hinteren Bereich steht. Um den Schweif vorsichtig zu pflegen sollte diese niemals täglich mit einem Kamm gekämmt werden, denn dadurch werden zu viele Haare herausgezogen. Der Schweif sollte nur vom groben Dreck mit der Hand befreit werden. Nach dem Waschen mit lauwarmen Wasser und einem natürlichem Shampoo sollte der Schweif mit den Händen geschleudert werden und an der Luft getrocknet werden. Anschließend mit den Händen vorsichtig verlesen. Das bedeutet in einer Hand die kompletten Haare des Schweifs nehmen und mit der anderen Hand einzeln einige Haare herausziehen. Nur so hat man den Effekt von einem Kamm.

Pferdeschweif sorgfältig verlesen.

Der Schweif muss ebenso wie die Pferdemähne nur selten gewaschen werden. Ein verdreckter Schweif durch Schlamm muss nicht immer sofort gereinigt werden. Denn Pferde mögen es nicht alle so gerne diesen gewaschen zu bekommen. Gerade beim Waschen sollte das lauwarme Wasser vorsichtig von oben, von der Schweifrübe, bis nach unten gegossen werden. In der Schweifrübe haben die Pferde Nerven und Muskeln, um diesen überhaupt bewegen zu können. Daher ist kaltes Wasser für ein Pferd sehr unangenehm.

Der Schweif ist wichtig

Der Schweif der Pferde spielt eine sehr wichtige Rolle. Er ist nicht nur da, um das Pferd vollkommend aussehen zu lassen, sondern er trägt auch noch eine Funktion. Er sorgt als Kommunikationsmittel und dient als Vertreiber für Fliegen, Bremsen und Mücken. Sogar im Winter dient der Schweif als eine Art Heizung. Die Pferde stellen sich eng zusammen, stecken dabei die Nase in den Schweif des anderen und wärmen sich so auf.