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Der Oldenburger

Im 17. Jahrhundert züchtete sich Graf Anton Günther von Oldenburg die Pferderasse Oldenburger an. Auch in der heutigen Zeit ist gerade diese Rasse bei den turnierbegeisterten Reitern sehr beliebt. Graf von Oldenburg war sehr erfolgreich im Pferdesport und verkaufte Hunderte seiner Pferde. Nach dem Graf von Oldenburg stand die Rasse kurz vor dem Aussterben, nur durch die Einführung eines Zuchtbuches blieb die Pferderasse der Oldenburger bestehen. Brandzeichen der Pferderasse Oldenburger
Überwiegend wurde die Pferderasse im 17. Jahrhundert als Kutschpferde eingesetzt. In den 60er Jahren nahmen die Oldenburger einen großen Erfolg als Sportpferde ein. Einsatz in allen Disziplinen, wie Dressur, Springen, aber auch Vielseitigkeit standen die Oldenburger immer weit vorne.
In der Zucht erhielten sie durch die Kreuzung mit Vollblütern ein mittelgroßes bis großes Stockmaß sowie leichtfüßige Gangarten. Dadurch entwickelten sich die Oldenburger als leistungsstarke Warmblüter mit positivem, aufgeschlossenem Charakter. Die Rasse ist heute in allen Farben zu finden. Beliebt sind sie vor allem als Rappe und das Weltweit.

Typische Rassemerkmale des Oldenburgers

  • muskulöse Schultern
  • braune und schwarze Fellfarbe
  • 165 bis 170cm Stockmaß
  • kräftigen und langen Hals
  • kraftvolle Hinterhand mit hohem Schweif
  • breite Brust und flache Rippen

Die Vielseitigkeit der Oldenburger

Braunes Oldenburger Pferd.

Durch die Einkreuzung von spanischem Blut wurde die Zucht des Oldenburger auf die Tätigkeit als Kutschpferd verbessert. Er erhielt mehr Kraft und Ausdauer, um die langen Reisen im 18. Jahrhundert durchzuhalten. Doch mit der Zeit wurden immer weniger Kutschpferde benötigt, sodass erneut die Zucht verändert wurde. Die technische Entwicklung von Transportwagen führte dazu, dass mehr Vollblut in die Oldenburger Zucht eingekreuzt wurde, um ein braves, edles Reitpferd zu bekommen.
Heute wird der Oldenburger mehr und mehr mit dem Hannoveraner- und Trakehnerblut zusammengebracht, um die Pferderasse verstärkt als Sportpferde einzusetzen.