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Lahmheit

Die Lahmheit eines Pferdes lässt sich sofort am ersten Schritt erkennen. Das Pferd bewegt sich nicht seiner natürlichen Bewegung nach, sondern weicht den Schmerzen aus.

Ursachen der Lahmheit

Die Kolik kann durch ganz unterschiedliche Ursachen entstehen, weshalb es mehrere Symptome gibt, die sich aber sehr ähneln. Die typischen Symptome einer Kolik sind:

  • Fressunlust
  • immer wieder zum Bauch schauend
  • Scharren
  • Wälzen
  • fehlende Darmgeräusche

Ursachen einer Lahmheit

Die Lahmheit kann aus unterschiedlichen Ursachen hervortreten. Dabei kann es eine einfach selbst zu entfernende Störung bis zu einer Verletzung sein.

  • Stein unter dem Huf eingeklemmt
  • lockeres Hufeisen
  • Verletzung
  • Verstauchung
  • Knochenbruch
  • Entzündung der Nerven oder Muskeln
  • Erkrankung der Nerven oder Muskeln

Einige Ursachen lassen sich mit der ersten Hilfe selbst wieder heilen, dennoch sollte der Tierarzt gerufen werden, um eine schwere Erkrankung auszuschließen. Denn gerade die Beine sind das wichtige Gut des Pferdes und mit einer Lahmheit kann ein Pferd nicht laufen bzw. geritten werden. Der Tierarzt kann dem Pferd schmerlindernde Medikamente spritzen, um die Lahmheit einzudämmen und dem Pferd so normale Bewegungen zu ermöglichen. Allerdings muss die Ursache in jedem Fall diagnostiziert werden.

Der Tierarzt benötigt dafür möglichst viele Informationen, seit wann das Pferd lahmt, wie es die letzten Tage bewegt wurde, wobei es aufgefallen ist, beim Reiten oder auf der Weide. Zur eindeutigen Diagnose der Lahmheit wird das Pferd dem Tierarzt vorgeführt, sodass er sich selbst einen Einblick machen kann.

Auffälligkeiten einer Lahmheit

Wenn eine lahmt, setzt es seine Beine nicht richtig auf den Boden, weil es Schmerzen hat. Die Gangart wirkt gestört und der Kopf des Pferdes bewegt sich auffällig stark nach oben und unten. Tritt das Pferd mit dem erkrankten Bein auf, wird es den Kopf heben, wenn die Lahmheit an der Vorderhand liegt. Liegt sie an der Hinterhand, wird das Pferd den Kopf senken, wenn es mit dem schmerzenden Bein auf fußt. Grundsätzlich wird das Pferd bei einer vorderen Lahmheit immer stärker auf das gesunde Bein auftreten, um das schmerzhafte Bein zu entlasten. Bei einer hinteren Lahmheit tastet der Tierarzt die Hüfte und die Kruppe ab. Sind die Sehnen betroffen, so wird die Lahmheit aus weichem Untergrund stärker. Ist das Knochengewebe betroffen, so wird sie eher auf hartem Boden stärker. Der erste Schritt ist, die Hufe zu untersuchen, da kleine Steinchen oder ein loses Hufeisen oft die Ursache sein können.

Untersuchungsmethoden bei Lahmheit

Mit einer Hufzange kann der Tierarzt überprüfen, ob das Pferd Schmerzen im Huf hat und deswegen lahmt. Durch Beugeproben werden Schmerzquellen in den Gliedmaßen ausfindig gemacht. Mögliche Schwellungen oder erhöhte Temperaturen am Bein oder Huf deuten auf eine Entzündung in dem Bereich. Reagiert das Pferd nicht und es sind auch keine weiteren Verletzungen ersichtlich, wird mittels Ultraschall, Computertomographie und Thermografie weitere Untersuchungen durchgeführt.