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Der Bayer

Der Bayer hat seinen Ursprung aus dem bayrischen Land, ist aber auch in England stark vertreten. Der Körperbau des Bayer ist mittelgroß und ähnelt dem der hannoverischen Pferderasse. Der Pferdekopf ist mittelgroß, der Hals recht lang und geht von einer schrägen Schulter ab. Ein Merkmal der bayrischen Pferderasse ist der ausgeprägte Widerrist mit dem breiten, stabilen Rücken. Durch seinen starken Körperbau ist der Bayer in allen Grundgangarten besonders gut ausgestattet, aber insbesondere im Springen zeigt er sehr gutes Potenzial. Brandzeichen der Pferderasse Bayer

Zuchtentwicklung des Bayer

Der Bayer gehört zu den ältesten Pferderassen in Deutschland. Während der Entwicklung dieser Pferderasse entstanden einige Geschichten, ähnlich wie beim Württemberger. Das Zuchtziel der Pferderasse Bayer war ein leichtes Arbeitstier für den Bauern, welches sich ebenfalls beim Militär integrieren sollte. Der Start vom Bayer war schwer, sodass er zu Beginn nur in der Landschaft Rottal als Wirtschaftspferd Anklang fand. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde der Bayer daher erst als Rottaler bekannt.

Mit Ende des zweiten Weltkrieges kam der Wandel in der Zucht des bayrischen Pferdes hin zum Sportpferd. Durch das von Beginn an große Springvermögen vom Bayer wurden im Jahre 1960 weitere Pferderassen, wie Hannoveraner, Westfale sowie Rasen aus Frankreich und Niederlanden eingekreuzt. Zur modernsten Veredelung kam noch der Trakehner hinzu.

Durch den Zuchtwandel gingen leider markante Eigenschaften, wie Leistung, Lebendigkeit und Robustheit verloren und mussten mit der Einkreuzung der anderen Pferderassen in den Bayer neu aufgebaut werden, um ein einmaliges Sportpferd zu züchten.